Donnerstag, 17. Mai 2012

Ich sitze in diesem nebeligen Raum, von K. gedämmtes Blaulicht, überall an den Wänden hängen Zeichnungen. Seine Ratte rennt unruhig in ihrem Käfig rum. Ich nehm mir noch ein Bier aus dem Kasten, neber der eine Bong stand, bevor I. mir den Joint gibt und wir ein bisschen zusammen Musik spielen, singen, lachen..

Weißt du noch im Kindergarten, wo du einen Berg runter gerannt bist und dachtest du wärst ein irrsinnig cooler Superheld der die Erde rettet während sein Umhang im Wind weht. In Boden gemalte Linien waren ganze Mauern, die man nur durch die Tür überwinden konnte. Und die Rutsche in den Sand war ein gigantisches Meer.
Und jetzt. Wovon träumen wir heute? Nicht gefeuert zu werden. Genug Geld zu haben. Nicht alleine zu sterben.
Für einen Tag in dem ich den ganzen Tag Berge rauf und runter laufen kann, im Wind mit den Blätter schweben und mich nicht irgendwelche Katastropfen oder Krisen interessiert hatte, sondern nur das ich erste beim Rad rennen wurde.
Nur einen Tag. Dann würden wir sehen was wichtig ist. Und was nicht. Wir würden wieder mehr lieben und die Welt wäre unsere Freund, nicht unser Feind und dann würde wir wieder spielen singen und lachen wie damals.

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